WINKELFEHLSICHTIGKEIT

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Ausgangssituation: entspannter Blick, aber unscharfes Bild

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Folge: Die Muskulatur der Augen korrigiert = klares Bild, aber Daueranspannung

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Optimal: Durch Prismenbrille - entspanntes Sehen und klares Bild.

WINKELFEHLSICHTIGKEIT

Beidäugiges Sehen bezeichnet die Fähigkeit des Menschen, mit beiden Augen gleichzeitig auf dieselbe Stelle zu schauen um die zwei von den beiden Augen gelieferten Bilder zu einem räumlichen Gesamtbild zusammenzufügen. Dazu muß das Bild eines betrachteten Punktes in beiden Augen genau auf der Netzhautmitte abgebildet werden.

Unter dem Begriff Winkelfehlsichtigkeit versteht man, ähnlich wie beim Schielen, ein Ungleichgewicht in der Bewegungsmuskulatur beider Augen. Dies kann man sich vereinfacht wie ungleich lange Zügel eines Pferdepaares vorstellen. Lenkt der Kutscher nicht ständig korrigierend dagegen, dann laufen die Pferde nicht in die gleiche Richtung.

Der Kutscher ist beim Menschen das Gehirn, welches die Längenunterschiede durch aktives Gegensteuern ausgleicht. Dem Winkelfehlsichtigen ist deshalb das Augenmuskelungleichgewicht nicht anzusehen. Er müsste eigentlich schielen. Dies tut er aber nicht. Sein Gehirn steuert immer gegen, um das beidäugige Sehen aufrechtzuerhalten. Das Ausgleichen selbst stellt eine erhebliche Dauerbelastung für den Körper dar und führt dann auffallend oft zu Anstrengungsproblemen wie Kopf- und Augenschmerzen sowie Konzentrationsschwierigkeiten. Kinder mit sichtbarem und immer gleich großem Schielfehler haben anders als die Kinder mit Winkelfehlsichtigkeiten häufig nur geringe schulische Probleme.

Kinder mit Winkelfehlsichtigkeit sind von der Augenstellung her unauffällig, weil sie das Muskelungleichgewicht aktiv ausgleichen. Sie bestehen überwiegend alle Reihen- und Vorsorgeuntersuchungen einschließlich der Tests auf beidäugiges und räumliches Sehen. Das wertet diese wichtigen Vorsorgeuntersuchungen überhaupt nicht ab. Aber nur wenn die Grenzen solcher Tests bekannt sind, kann verhindert werden, dass eine Winkelfehlsichtigkeit erst so spät entdeckt und korrigiert wird, wenn in der Schule bereits alles „ falsch gelaufen“ ist.

Korrektionsmöglichkeiten der Winkelfehlsichtigkeit

Die erfolgreichsten und schnellsten Veränderungen ergeben sich bei Kindern, bei denen auch kleinste Winkelfehlsichtigkeiten bereits im 5. bis 7. Lebensjahr mit Prismenbrillen korrigiert werden. Ein vollständiger Ausgleich der Winkelfehlsichtigkeit ist dann erreicht, wenn es gelingt, einen anfixierten Punkt ohne Anstrengung in beiden Augen an der Stelle des schärfsten Sehens abzubilden.

Dies erreicht man durch Prismengläser. Der Lichtstrahl wird um den Betrag abgelenkt ( abgewinkelt), um den die Augenstellung bei nicht angespannter Augenmuskulatur von der optimalen parallelen Augenstellung abweicht.

Mit Hilfe der Prismengläser kann sich die Augenmuskulatur entspannen, da das Gehirn nun nicht mehr ständig gegensteuern muss, um ein gutes räumliches und scharfes Sehen zu ermöglichen. Das übernehmen jetzt die Prismengläser.

Anmerkung: Bei Verdacht auf eine Sehstörung sollte natürlich nicht nur die Winkelfehlsichtigkeit mit der M K H untersucht werden. Es ist wichtig vorher auch andere evtl. vorhandene Fehlsichtigkeiten zu prüfen. Auch sollten die Augen eines Kindes vor unseren Messungen von einem Augenarzt auf evt. Augenkrankheiten untersucht werden.

Wir beraten Sie gerne!!